Unsere Leistungen auf einem Blick

Jugendliche in schwierigen Lebenslagen brauchen klare Strukturen und verlässliche Begleitung. Wir bieten initiativ ausgerichtete Hilfen, die Orientierung schaffen, Verantwortung fördern und Perspektiven eröffnen – im Auftrag von Jugendämtern oder Privat und für Familien, die tragfähige Lösungen suchen.

Für Jugendamt, Träger

und Familien

Unser Umfang

Wir bieten

bundesweit sowie im europäischen Ausland intensivpädagogische Einzelbetreuungen und Reiseprojekte für Jungen und junge Männer im Alter von 10 bis 18 Jahren an. Die Arbeit ist natur- und ressourcenorientiert, mit klarer Struktur, enger Dokumentation und hoher Verbindlichkeit.

Unsere Leistungen umfassen

  • 1:1-Intensivbetreuung im In- und Ausland
  • 2:1-Betreuung (zwei Fachkräfte / ein Jugendlicher) bei besonders intensivem Bedarf
  • Natur- und erlebnispädagogische Reiseprojekte in reizreduzierten Settings
  • Ambulantes Krisenmanagement in Wohngruppen, Familien oder laufenden Hilfen
  • Fachvorträge und Workshops für Träger, Teams und Jugendämter
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit, Alltagskompetenzen und Impulskontrolle
  • Enge Zusammenarbeit mit Jugendämtern, regelmäßige Berichterstattung
  • Flexible Unterbringungsformen: Wohnungen, mobile Settings, Zeltplätze

Zielgruppe

Jugendliche mit herausforderndem Verhalten, Systemsprenger, Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, Selbst- oder Fremdgefährdung, Traumatisierungen oder fehlender Tagesstruktur.

Handlungsorientierter Ansatz

Ich biete Raum für Entwicklung durch handwerkliche Projekte, Tierbetreuung, einfaches Leben und Naturerfahrung. Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und sozialer Integration.

Qualitätsstandards

· qualifizierte Fachkraft mit langjähriger Erfahrung
· Deeskalationskompetenz und Krisenintervention
· tägliche Reflexion, wöchentliche Fallberatung
· transparente Kostenstruktur, Abrechnung nach Maßnahmevereinbarungen

Im Auftrag des Jugendamtes, nach §35 SGB VIII

ISE Reiseprojekte – Abenteuer als Chance für einen Neuanfang

Unsere ISE-Reiseprojekte richten sich an Jugendliche, deren Weg von Brüchen geprägt ist – sei es durch Straftaten, Mobbing oder anhaltenden Stress, der in Heimen oder Pflegefamilien nicht mehr aufgefangen werden kann. Wir holen sie aus ihrer belastenden Umgebung heraus und schaffen einen geschützten Rahmen mit klaren Strukturen.

Im Zentrum steht ein verlässliches Beziehungsangebot: Wir begegnen den Jugendlichen mit Offenheit, hören hin und geben Halt, ohne zu bevormunden. So entsteht Vertrauen – die Basis, um alte Muster zu durchbrechen.

Praktische Erfahrung ist unser Schlüssel. Weg von der Theorie, hin zu Tätigkeiten, die anfassen: Tiere versorgen, auf dem Bauernhof mitanpacken, handwerklich arbeiten. Wir schauen genau, wo die Stärken jedes Einzelnen liegen und lassen sie dort Verantwortung übernehmen. So entdecken sie neue Fähigkeiten und Perspektiven für ihren weiteren Weg.

Initiatorische Begleitung

Initiatorische Begleitung – Den Schritt ins Erwachsensein bewusst gehen

Die Initiatorische Begleitung (IB) ist ein intensives Angebot für Jungs, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Es geht um den Übergang – vom Jungen zum Mann, von der Fremdbestimmung zur Eigenverantwortung. Dieser Schritt will bewusst gegangen sein, und er braucht Begleitung, die trägt.

Das Format: Über mehrere Tage hinweg sind wir gemeinsam unterwegs – auf dem Jakobsweg, auf einer Wandertour oder in der Natur. Weg vom Alltag, rein in die Begegnung mit sich selbst. In dieser Auszeit geht es um die großen Fragen: Wer bin ich? Was will ich? Wo will ich hin?

Der Inhalt: Wir setzen uns bewusst mit archetypischen Rollen und Stereotypen auseinander – was wird im Leben von einem Mann verlangt? Welche Erwartungen gibt es? Und vor allem: Was passt wirklich zu mir? In Gesprächen, Reflexionen und gemeinsamen Erlebnissen entsteht ein Raum, in dem die Jungs ihre eigenen Antworten finden können.

Unser Weg: Wir begleiten diese Prozesse verlässlich, geben klare Strukturen und lassen gleichzeitig den nötigen Freiraum, um eigene Erfahrungen zu machen. Es geht nicht um Belehrung, sondern um echte Begegnung – mit sich selbst, mit der Natur und mit den Herausforderungen, die der Weg bereithält.
Das Ziel: Jungs befähigen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen, eigene Lösungen zu finden und gestärkt ins Erwachsenenleben zu starten – mit einem klaren Bild von dem, was sie wirklich wollen.

Ambulantes Krisenmanagement

Ambulantes Krisenmanagement – Schnell handeln, wenn nichts mehr geht

Unser Ambulantes Krisenmanagement richtet sich an Jugendliche in akuten, festgefahrenen Krisensituationen – wenn die bisherige Betreuung nicht mehr greift, der Alltag eskaliert und niemand mehr weiterweiß. Wir kommen dann, wenn es wirklich brennt: schnell, unkompliziert und direkt vor Ort.

Das Besondere: Wir sind nicht nur am Telefon, sondern da, wo die Krise passiert. Aufsuchend, flexibel und mit klarem Fokus auf Stabilisierung. In intensiven Einzelkontakten schaffen wir einen verlässlichen Rahmen, hören zu, deeskalieren und sorgen erstmal für Ruhe. Dabei arbeiten wir eng mit allen Beteiligten zusammen – Einrichtungen, Jugendamt, Familie –, um gemeinsam eine Perspektive zu entwickeln.

Unser Weg: Es geht nicht um langfristige Therapie, sondern um akute Hilfe zur Selbsthilfe. Wir analysieren die Situation, aktivieren vorhandene Ressourcen und zeigen Handlungsoptionen auf. Ziel ist es, die Krise zu überwinden und den Jugendlichen wieder handlungsfähig zu machen – ohne dass eine Heimplatzierung oder andere massive Maßnahmen nötig werden.
Das Ziel: Jugendliche stabilisieren, Eskalationen verhindern und den Weg für weiterführende Hilfen ebnen – damit aus einer akuten Krise kein dauerhafter Absturz wird.

Schritt für Schritt

Erfahrungen die bleiben

Young person intensely soldering a PCB, surrounded by tools, in a warm indoor setting.
A couple of hikers raise their arms victoriously on a mossy rock near a scenic waterfall in a lush forest.
Side view of young male worker using pneumatic tool for handling detail in workshop
Was bleibt – über die Reise hinaus Die Zeit auf Reisen ist überschaubar, aber ihre Wirkung oft nachhaltig.

Jugendliche erleben sich in neuen Rollen: Sie meistern Alltagssituationen eigenständig, übernehmen Verantwortung und merken, dass sie mehr können, als sie dachten.
Diese Erfahrungen setzen etwas in Gang. Nicht durch große Worte, sondern durch konkretes Tun. Wer einmal erlebt hat, wie es sich anfühlt, einen Tag selbstbestimmt und strukturiert zu gestalten, kehrt nicht einfach zu alten Mustern zurück – nicht, weil es verboten wäre, sondern weil es sich nicht mehr richtig anfühlt.
Veränderung passiert nicht im Kopf, sondern im Erleben. Und genau das machen die Projekte möglich.

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